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Sommer-Akademie
2007 der Orpheus-Schule für Musiktherapie
Humanus-Haus in Beitenwil
Bericht zur Tagung vom 31.07. bis 04.08.2007
Dies
war die bereits zweite Tagung zu den musiktherapeutischen
Ansätzen von Dr. Hans-Heinrich Engel.
Aus ganz Europa und Übersee kamen 18
Musiktherapeut/innen und eine Ärztin zusammen
und beschäftigten sich während fünf Tagen
intensiv mit den musikalischen Therapien,
die der Arzt Dr. Hans-Heinrich Engel für
schwerstbehinderte Kinder vorgegeben hatte.
Dr. Engel lebte von 1921–1973 und widmete
sich unermüdlich der anthroposophischen
Medizin und Musiktherapie. Er hatte ein
intuitives Wissen, wie seelenpflegebedürftigen
Kindern mit Musik geholfen werden kann.
Seine Therapiemusiken wurden von den Musiktherapeutinnen
in den jeweiligen Heimen aufgeschrieben,
wenn Dr. Engel sie auf dem Klavier vorspielte.
Er gab dazu genaue Angaben, mit welchen
Instrumenten und wie oft (z.B. 3 x täglich)
diese Musikamente gespielt werden mussten.
Dr. Engel arbeitete mit dem Arzt und Heilpädagogen
Dr. Karl König zusammen. Mit dem Musikwissenschaftler
Dr. Hermann Pfrogner* erforschte er gemeinsam
die musikalischen Grund-Phänomene. Dabei
beobachteten sie die Wirkung der Töne, Intervalle,
Skalen, Rhythmen und Instrumente auf den
Menschen. Eine hilfreiche Annäherung bietet
das Buch «Musikalische Anthropologie» **
an, worin Hans-Heinrich Engels Vorträge
enthalten sind.
*
Hermann Pfrogner: Lebendige Tonwelt. Die drei Lebensaspekte
in der Musik Langen - Mueller Verlag, zweite durchges.
Auflage, 1981
** Hans-Heinrich Engel: Musikalische
Anthropologie Vorträge aus der Reihe Persephone, Arbeitsberichte
der Medizinischen Sektion am Goetheanum von H. Schneider, J.
Spalinger und M. Maurer bearbeitet. Verlag am Goetheanum, zweite erw. Auflage,
Dornach, 2006 ISBN 13:978-3-9523097-2-8 ISBN
10:3-9523097-2-9
Eine
ausführliche Broschüre mit Protokollen und Noten der
besprochenen Therapiemusiken ist zum Preis von Fr. 45.-
oder Euro 33.- (zuzügl. Porto) erhältlich
bei Marlise Maurer Franz Langweg 11 CH-4500 Solothurn Tel/Fax 0041
- (0) 32 - 621 08 83
Der vollständige
Tagungsbericht befindet sich auf der Homepage der medizinischen
Sektion des Goetheanums unter INFORMATIONEN UND PUBLIKATIONEN
/ AKTUELLES http://medsektion-goetheanum.org |
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